Der kausale Zusammenhang zwischen einem Metalfestival und Lippenherpes (Ergänzt)


Vor drei Tagen war es wieder einmal so weit. Das alljährliche Party-San Open Air in Bad Berka (Thüringen) stand an. Zwei, drei Tage gemütlich am Rande des Thüringer Waldes inmitten der hügellichen Landschaft um Bad Berka campen und dabei guter Musik lauschen. So hatte ich meine letzten Besuche in Bad Berka noch in Erinnerung und sollte es nach meinem letzten Besuch im Jahre 2004 auch in diesem Jahr wieder sein. Was war jedoch diesmal anders? Ich war seit zwei Jahren auf keinem Open Air mehr und Metalkonzerte im Metalland Nummer 1 in Europa waren für mich auch seit Anfang 2005 bedingt durch meinen Achillesfersenriss und den darauf folgenden Studienaufenthalt in Norwegen eine Seltenheit geworden. Ich bin dieses Jahr alleine – wie auch schon 2001 – bei dem oben genannten Festival aufgeschlagen. Vorort traf ich mich jedoch mit zwei Freunden aus Leipzig. Was war diesmal noch anders? Das Party-San im speziellen ist extrem gewachsen. Mit 8000 Besuchern wurde gerechnet. Der Campingplatz war riesengroß und die Wege waren für „Freitagsanreiser“ sehr lang, unbeleuchtet bei Nacht und von Bächen aus Pisse durchnässt. Einhergehend mit dem wachsen dieses Festivals wuchs wohl auch der Schlund der Veranstalter und der Druck Bands zu engagieren die Publikum ziehen. Six Feet Under sei hier konkret benannt. Spezielles Metalvolk blieb somit auch nicht auf ihren Bauernhöfen und verirrte sich nach Thüringen. Ekelhaft! Stinkende, besoffene Proleten in Lederkombi. Nicht zum aushalten der Anblick und der Gestank. Für drei Tage mal Pseudowichtig sein scheint bei vielen die oberste Devise zu sein. Und was war noch? Am Samstagnachmittag stundenlang Helge Schneider in ohrenbetäubender Lautstärke. Wie typisch. Wie unlustig. Kurzum, der heute zu Tage getretene Lippenherpes kann nur mit dem Besuch des Festivals und den von dort mitgenommenen Eindrücken zusammenhängen. Ich hoffe nur inständig, dass es sich nicht zu einer gescheiten Gürtelrose mausert. Ich bin raus aus dieser Szene in der ich wohl auch nie richtig war.

Beispiele für versifftes Volk:
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11 Antworten zu “Der kausale Zusammenhang zwischen einem Metalfestival und Lippenherpes (Ergänzt)”

  1. aus gesicherten quellen weiß ich das bei kataklysm ne olle in die 3. reihe geschissen hat! eklig? ja!

    da war der „ich kotze vor alle dixie klos“ (*uargh* *fingerindenhalssteck* „es kommt nix mehr“) ja harmlos.

    hail metalcommunity!

  2. […] Eine ganz exquisite Abhandlung über den kausalen Zusammenhang zwischen einem Metalfestival und Lippenherpes hat Markus auf seiner Seite veröffentlicht. Um seine Theorien noch zu untermauern, sind darüber hinaus ein paar äußerst gelungene Aufnahmen diverser Party-San-Philosophen beigefügt. Da kann man wieder direkt neidisch werden. Oder sich schämen. Je nachdem. […]

  3. Pfui deivel…ich habe mir die Fotos jetzt erst angesehen und hätte es lieber lassen sollen. Mir fehlen die Worte…

    Und die Rechenaufgaben könnten ruhig mal anspruchsvoller werden mit der Zeit. Oder gleich ein Sudoku reinsetzen:).

  4. @Hilfssheriff: Ekelhaft ist kein Ausdruck..lieber lasse ich mir Maden in eine Wunde setzen, als so einem den Pizzemann streicheln zu müssen…;)

    Und schad…ich mache so gern Sudokus…am liebsten vor dem Schlafengehen…das schlaucht gut.

  5. die pix lassen eher darauf schließen, dass du dich verlaufen hast. das sieht nach einem dakadenten homosexuellen treffen aus. 666 times up the ass.

  6. @Nahostexperte: Das sind mehrere Fotos von ein und derselben Person. Das als Beleg anzuführen, dass auf dem PSOA viele Assis waren ist wohl sehr dünn.

    @major: Was bitte ist daran spezifisch für den Osten und wie bist du zu so einer abfälligen Bemerkung gekommen? Und wer sagt dir, dass die betreffende Person denn tatsächlich ein Ossi war?